Honig

Wissenswertes über Honig

 

Der  Honig ist die süße Substanz, welche die Honigbiene aus dem Blütennektar und/oder von den Ausscheidungen von auf Pflanzen lebenden Insekten sammeln, verändern, mit bestimmten spezifischen Stoffen vermengen und in den Waben des Bienenstockes aufbewahren. (Food and Agriculture Organization of the United Nations)

Honig ist ein wichtiges Naturprodukt. Es entsteht durch die unglaublich Sammelleistung der Honigbiene (Apis mellifera carnica). Durchschnittlich sind etwa 20.000 Flüge notwenig um einen Liter Nektar ( Honigtau) zu sammeln. Ein Liter Nektar ergibt ca. 150 Gramm Honig. Pro Tag macht eine Biene etwa 40 Ausflüge und besucht dabei mehr als 4.000 verschiedene Blüten. Mit anderen Worten: Um einen Kilo Honig zu erzeugen sind im Durchschnitt 10.000 Flugstunden notwendig, wobei etwa 10. Mio. Blüten angeflogen werden.

 

Was Honig enthält.

Honig ist für die Bienen ein wichtiger Lieferant für lebensnotwendige Nährstoffe. Der Imker trägt durch schonende und fachgerechte Behandlung dazu bei, den Honig als wichtiges Naturprodukt zu belassen. Chemisch betrachtet ist der Honig eine stark konzentrierte wässrige Zuckerlösung von unterschiedlichster Zusammensetzung mit diversen natürlichen Komponenten. Bisher wurden 245 verschiedener Stoffe im Honig chemisch nachgewiesen.


Die Hauptkomponenten sind Traubenzucker (Glucose) und Fruchtzucker (Fructose). Diese beiden Einfachzucker müssen im menschlichen Körper nicht erst im Verdauungstrakt aufgespalten werden, sondern bieten den Vorteil unverzüglich ins Blut überzugehen, wodurch Honig auch sofort als Energiespender sofort zur Verfügung steht. Neben diesen beiden Energielieferanten enthält unser Honig  weiters noch verschiedenste Mehrfachzucker wie Saccharose, Melezitose, Ribose, Maltose, Mannose etc. Ferner findet man noch wertvolle Ingredienzien wie zahlreiche Pollenarten, Enzyme, Inhibine, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren und Aromastoffe enthalten.

 

Qualitätshonig sollte nicht mehr als 17% Wasser enthalten, da wasserziehend sollte das Glas stets verschlossen und nach Möglichkeit dunkel gelagert werden.


Folgende Vitamine wurden in Honig nachgewiesen:

* Vitamin  A (Retinol)

* Vitamin B1 (Thianin, Aneurin), wichtig bei Nerven-, Stoffwechselstörungen

* Vitamin B2 (Riboflavin), hohe Bedeutung für Wundheilung, Nervenentzündung

* Vitamin B6 (Pyridoxin) regt das Immunsystem an, wichtig bei Verwertung von Eiweißen

* Nikotinamid ist wichtig für den Stoffwechsel, regt körperinterne Entgiftungsmechanismen an

* Biotin wird allgemein als das Schönheitsvitamin bezeichnet, ist das Vitamin für Haut, Harre und Nägel

 

Kristallisation des Honigs:

Die Kristallisation des Honigs ist ein natürlicher Vorgang und zeigt, dass der gekaufte Honig nicht wärmebehandelt wurde. Es ist sowohl vom Imker als auch vom Konsumenten darauf zu achten, dass Honig nicht über 40°C erwärmt wird, damit bleiben alle natürlichen Stoffe erhalten.

  

Unser Leitspruch: "Honig direkt vom Imkermeister – ein wertvolles Produkt aus der Natur

 

Blütenpollen

Wissenswertes über Blütenpollen

 

Wohl jeder hat schon einmal einer Biene zugeschaut, die auf einer Blüte mit dem Einsammeln des Blütenstaubes beschäftigt war. Diesen Blütenstaub nennt der Fachmann Pollen. Sie sind die männlichen Keimzellen der Blüten. Unsere Bienen tragen beim einsammeln von Blütennektar unbewusst den Blütenpollen von Blüte zu Blüte und sorgen so zur Bestäubung der Blüten. Ferner sammeln unsere Bienen aber auch den Pollen um damit ihre jungen Bienenlarven mit wertvollen Eiweiß zu versorgen. Unter Zugabe von Nektar, kneten sie Millionen der mikroskopisch kleinen Pollenkörnchen zu Granulatartigen Kügelchen, die sie mit den Körbchen ihrer Hinterbeine in unsere Bienenstöcke eintragen.

 

Wissenschaftler haben den hohen Wert des Blütenpollens festgestellt – führend auf dem Gebiet der Pollenforschung sind französische, schwedische und russische Gelehrte – es wurde ein Weg gefunden, um den Pollensammlerinnen einen Teil der Pollenladungen abzunehmen. Etwa ein Zehntel des von unseren Bienen gesammelten Blütenpollen kann abgeerntet werden, ohne unsere wertvollen Bienen zu schädigen.

 

Was der Blütenpollen enthält.

 

Bei den folgenden Informationen stützen wir uns vor allem auf die Bücher „Heilwerte aus dem Bienenvolk“ von Herold und „Die wunderbaren Eigenschaften des Pollens“ von Alin Caillas.

 

Pollen enthält vor allem viele wichtige Grundstoffe, die einen großen Wert für unseren Stoffwechsel haben. Diese Stoffe sind notwendig, um unseren Körper die Gesundheit zu erhalten und ihn vor Mangelschäden jeder Art zu schützen. Wichtiger aber als die vielen Einzelbestandteile ist das harmonische Zusammenspiel der Grundstoffe

 

Da unsere sammelnden Bienen vom Frühling bis Herbst die verschiedenartigsten Blüten besuchen, kann Pollen in Farbe, Form und Zusammensetzung große Unterschiede aufweisen. Pollen besteht zu etwa 25 % aus Proteinen, das sind wertvolle stickstoffhaltige Eiweißsubstanzen. Davon sind 15-20 % Aminosäuren, für unser Leben äußerst wichtige ungesättigte Fettsäuren. Der Pollen besteht weiters zu etwa 40 % aus Kohlehydraten, aus Vitaminen, und aus Antibiotischen Stoffen.

  

Folgende Vitamine wurden in Blütenpollen nachgewiesen:

 

B1 (Thianin, Aneurin), wichtig bei Nerven-, Stoffwechselstörungen . 

*  B2 (Riboflavin, Lactoflavin), hohe Bedeutung für Wachstum, Wundheilung, Nervenentzündung  

* B3 (Panthodensäure), versorgt die Haut, stärkt die Nerven, reguliert die Verdauung . 

* B5 und PP, sie wirken gegen Gleichgewichtsstörungen, 

* B6 (Pyridoxin) dieses wichtige Vitamin fördert das Wachstum und bekämpft die Blutarmut

 

Ferner wird in Blütenpollen nachgewiesen: 

* Vitamin A (Retinol) 

* Vitamin C (Ascorbinsäure) 

* Vitamin H (Bicotin) 

* Vitamin E (Tocopherol)

 

Wie nimmt man Blütenpollen zu sich:

 

Ein leicht gehäufter Kaffeelöffel voll, aufgelöst in Milch, Joghurt, oder in Ihr Müsli eingerührt, einige Zeit - etwa eine ½ Stunde - aufquellen lassen, regelmäßig gegessen, genügen um eine Verbesserung des Allgemeinzustandes

zu bewirken. Auch pur gegessen oder auf ein Honigbrot gestreut, ist Blütenpollen eine wertvolle und sinnvolle Bereicherung der Nahrungsaufnahme und schmeckt obendrein vorzüglich

 

Propolis

Wissenswertes über Propolis

 

Unsere Bienen sammeln neben Blütenstaub und Honig auch Harzstoffe von Blatt und Blütenknospen. Sie vermischen diesen Harzleimstoff mit Blütenpollen und Körpereigenen Drüsenstoffen und bereiten daraus das sogenannte Propolis.

 

Die Bienen verkitten mit diesem Propolis die Ritzen und Löcher ihrer Heimstätte um in der kalten Jahreszeit vor Wetterunbilden geschützt zu sein. Wir gewinnen unser Propolis mittels eingelegten Gitter, dass von den Bienen als Fremdkörper betrachtet und mit Propolis verkittet wird. Jeweils im Spätsommer wird das auf diese Weise gewonnene Propolis den Bienenvölkern entnommen. Für unsere Bienenvölker ist Propolis ein wichtiger Schutzstoff. Ein Volk von 80.000 Bienen hat etwa 0.75 m Wohnfläche zur Verfügung. Daher braucht es zum überleben einen besonderen Schutz gegen den Befall von Krankheitserreger. Dieser besondere Schutzstoff war schon den alten Griechen bekannt. Das Wort Propolis ist griechischen Ursprungs (pro = vor, polis = Stadt) und bedeutet „Verteidigungswerk einer Stadt“. Die griechischen Ärzte und Philosophen kannten bereits das wertvolle Propolis und verwendeten es in der Medizin. Propolis ist auch bereits seit langem fester Bestandteil in der Volksmedizin unseres Raumes.

 

Erst in der Neuzeit wurde es von durch synthetische Mittel  verdrängt und kam immer mehr in Vergessenheit. In den sechziger und siebziger Jahren dieses Jahrhundert wurde über Propolis auf den internationalen Kongressen  referiert und über Heilerfolge von diesem Naturstoff ausführlich berichtet. Vor allem bei den Kongressen in den Oststaaten wurde ersichtlich, dass ein sehr reges medizinisches Interesse an der Anwendung und wissenschaftlichen Erprobung von natürlich vorkommenden Pharmaka, die der Volksmedizin seit langem bekannt sind, bestand. Neben der Entwicklung und industriellen Produktion moderner synthetischer  Präparate beschäftigte man sich in Instituten mit der systematischen Untersuchung solcher Volksmittel. Vor allem die Bienenprodukte Honig, Blütenpollen, Bienenwachs, Gelee Royal (Königinnenfuttersaft) und eben auch Propolis, wurden Gegenstand mehrerer wissenschaftlicher Veröffentlichungen.

 

Bei all diesen Versuchsreihen, die mit Propolis durchgeführt wurden, kann gesagt werden: Propolis ist sehr wirksam gegen verschiedenartige Bakterienstämme. Es kann äußerlich und innerlich eingesetzt werden. Bei Atmungsorganen, vor allem bei Verkühlungen, bei Pilzkrankheiten, bei Verletzungen und Schmerzen verschiedenster Art. Dieses Naturheilmittel hat ein großes Anwendungsgebiet in der Altersheilkunde sowie in der Nachbehandlung von Genesenden. Regenerierende und stabilisierende Wirkung wurde dem Propolis nachgewiesen. Es steigert die Abwehrkräfte des Körpers und beugt Infektionen vor, auch ist es  ein vorzügliches Antibiotikum, es hemmt zahlreiche Bakterien- und Virusinfektionen, wie umfangreiche Bakterielogische Versuche belegen. Neben den antibiotischen Wirkstoffen hat es hochdosierte Flavenoide. Diese sind für Menschen mindestens ebenso wichtig, wie Vitamine und Minerale, sie üben einen stärkenden Einfluss auf das Herz- Kreislaufsystem aus, indem sie das Bindegewebe und die Blutgefäße festigen. Bei schweren Krankheiten kann Propolis zusätzlich gebraucht werden. Überdies gibt es heute schon sehr viele Ärzte die Propolis zeitbewußt einsetzen!

 

Hinweise, wie Sie Propolis verwenden sollen!

 

Propolis – Tropfen: Bei äußerlicher Anwendung einige Tropfen auf die verletzte Stelle bringen oder auf Insektenstiche tupfen. Bei Pilzerkrankungen mehrere Tropfen auftragen und einige Tage hindurch verwenden. Bei Anwendung infolge Verkühlungen und Heiserkeit 10 bis 15 Tropfen auf ein Stück Brot (Schmolle) möglichst lange kauen, hilft Propolis mit, die kalte- bzw. Grippezeit besser zu überstehen. Ist Ihnen Propolis pur zu scharf  (vor allem für Kinder) möchten wir Propolis in Blütenhonig empfehlen!

 

Bei akuter Erkrankung kann die Anzahl von Propolis – Tropfen ohne Bedenken erhöht werden.

Propolis, von unseren  Bienenvölkern  gesammelt,  ist  reiner  Naturstoff,  es  ist  keine  Überdosierung  möglich.


Gelee´ Royal

Wissenswertes über Gelèe Royal

 

Gelèe Royal – so bezeichnet man den dickflüssigen Saft, den die Bienen aus Ihrer Futtersaftdrüse absondern. Königinnenlarven werden ausschließlich mit diesem Wundermittel gefüttert, Arbeiterinnen und Drohnen werden mit Honig und Pollen versorgt.

 

Gewinnung von Gelèe Royal

 

Königinnen Larven werden in Bienenstöcken in Sogenannten Weiselzellen herangezogen. Diese speziellen Larvenzellen sind mit Gelèe Royal gefüllt, da dieses Mittel die einzige Futterquelle für Königinnen  ist.

Am 3. Tag im Larvenstadium werden die Königinnenlarven entnommen und das Gelèe Royal abgeerntet.

Pro Weiselzelle kann man ca. 3 g Gelèe Royal erhalten.

 

Inhaltstoffe von Gelèe Royal

 

Gelèe Royal besteht zu ca. 66 Prozent aus Wasser und zu ca. 34 % aus Trockensubstanz.

Diese setzt sich aus Eiweißstoffen (Proteinen), Fetten, Monosaccariden, Vitaminen und Mineralstoffe zusammen.

Bei den Vitaminen sind vorallem die B-Komplexe hervorzuheben, da diese für die Stoffwechselvorgänge und das Nervensystem ausgesprochen wichtig sind.