Hinweis: Bilder zum vergrößern, bitte kurz anklicken 


   Nikolofeier am 6. Dez. 2015

 * Besichtigung von Kerzenraritäten aus echtem Bienenwachs in Handarbeit hergestellt

 * Gratisverkostung diverser Met-Honigweine aus eigener Erzeugung

 

 Wo:             Verkaufsraum Imkerei & Edelbrennerei

                     Josef & Anna Fleischhacker, Fahndorf  86

Wann:       Sonntag, den 6. Dezember 2015     - Nikolaustag

Beginn:    12:00 h bis 18:00 h 

 

 Jedes Kind in Begleitung seiner Eltern bekam gratis ein Nikolo Sackerl mit  Honigzuckerl,

deren Freude kann man sich durchaus vorstellen

 

Hier noch zwei Bilder von dieser bestens frequentierten Veranstaltung

 


 

Nachlese Nikolofeier 

Zahlreiche Kunden und Besucher fanden sich ein um unsere Kerzenraritäten zu bestaunen und Met Honigweine zu verkosten, zeitweise wurde unser Verkaufsraum sogar etwas zu klein. Auch die NÖN wurde bereits auf uns aufmerksam, eine sehr nette Redakteurin die erstaunlich viel über Bienen und deren Produkte wusste beehrte uns ebenfalls  mit ihrem Besuch, ein Artikel inkl. Foto bezeugte  von dieser schönen Feier.

 

Wir freuen uns schon jetzt auf den Tag des offenen Bienenstocks im Mai 2016, planen im August abermals ein Ferienspiel für Kinder, im Herbst eine öffentliche  Schaubrennerei inkl. Degustation von frisch destillierten Obst- und Met-Honigweinbrände. Mit einem Wort, in unserem Hause ist immer etwas los.  

Hier noch zwei schöne Fotos, zum vergrößern bitte anklicken 


Herbst/Winter  2015

 

Der heurige Winter lässt offenbar noch auf sich warten, selbst im Dezember fliegen die Bienen bei Tageshöchsttemperaturen von bis zu plus 15 Grad noch sehr intensiv aus. Nicht nur fliegen die Bienen sehr intensiv in der Sonne herum, man darf nun staunen, sie kommen sogar mit dicken Pollenhöschen wie ansonsten nur im Monat März zu ihrem Volk zurück.

 

Natürlich ist es für alle höchst erfreulich, wenn die Bienen umherfliegen und sich der angenehm  warmen Wintersonne erfreuen, wir Bienenbetreuer sehen dies jedoch auch mit etwas Argwohn, sollten doch die Wintermonate eher dazu da sein um die Königin wohlbehütet und in aller Ruhe über den Winter zu geleiten. Vermehrter Pollenflug zu unpassender Zeit bedeutet leider auch vermehrten Bruteinschlag, was sich bei zurückkehrender Kälte im Jänner und Februar durchaus ungünstig auswirken könnte.


Wollen wir doch hoffen, dass sich der heurige Winter unseren fleißigen Bienen von der gnädigen Seite zeigt.   


 

Herbst 2015 

 

Das heurige strahlend schöne Herbstwetter, beinahe kann man sogar schon Altweibersommer dazu sagen, ermöglichte uns die Völker schon möglichst früh winterfit zu machen, soll heißen die Fütterungen und Entmilbungen wurden bereits höchst erfolgreich abgeschlossen, die wichtigen Herbst/Winter Abdeckungen sorgfältig und sturmsicher aufgelegt, sowie persönlich von den Völkern mit guten Wünschen für das kommende Jahr 2015 verabschiedet. Was die Bienen nun brauchen ist Ruhe, Ruhe und abermals Ruhe, sie sollen sich einzig um ihre Königin kümmern dürfen.

 

Noch zeigt sich der Spätherbst von seiner guten und freundlichen Seite, die Bienen nützen dies ausgiebig und bringen fleißig Blütenpollen aus den aller letzten Spättrachten nach Hause. Werden auch diese letzten Ausflüge sukzessive weniger bzw. mitunter sogar gänzlich eingestellt, können unsere Bienen wohlversorgt das kommende Frühjahr herbeisehnen.





Ein Spätsommer wie aus dem Bilderbuch 

 

In unserer Schmidataler Region zeigt sich der heurige Nachsommer von seiner schönsten Seite, die herrlich gelbe Goldrute, Fetthennen, weiße und violette Astern, auch die beeindruckend schöne durchwachsene Silphie, Topinambur, Euodia-Honigbäume blühen bei ausreichend geradezu großartig und spenden unseren Bienen jede Menge Nektar und Blütenpollen.

Auch die Temperaturen mit warmen Sonnen- und regelmäßigen Regentagen kamen unseren Bienen zugute. Selbstverständlich werden diese Honige nicht mehr entnommen, sondern verbleiben den Bienen als Winternahrung. Bekanntlich ist nicht nur Honig, sondern auch Blütenpollen, mit welchen sie sich einen umfangreichen Fetteiweißpolster anfressen zum besseren überwintern, bzw. zur Gesundung unserer Bienen wichtig. 

Nicht nur Bienen und Imker erfreuten sich des herrlichen Wetters, auch unsere späten Früchte wie Dirndl, Schlehen, Hetscherl -Wildrose- etc. können somit noch sehr viel an Zuckergehalt zulegen, da freut sich das Imker- und Gärtnerherz.. Auf die Qualität unserer Edelbrände welche stets im Winter destilliert werden darf sich bereits jetzt schon freuen.


 

Unsere Imkerei erstrahlt im neuen Glanz

 

Mehr als zwei Jahre und viel harte Arbeit waren vonnöten bis unser imkerlicher Verkaufsraum, sowie das Destille-Lager inkl. Brennerei wieder im neuen Glanz erstrahlen konnte, dabei wurden weder Mühen, noch Kosten gescheut um unseren Betrieb auf dem neuesten modernen Stand zu bringen.

 

Unter anderem wurden eine hypermoderne 42 teilige vollelektronische Honigschleuder erworben, ferner eine per Wasserdampf erwärmte Entdeckelungswanne  der modernsten Art, elektronisches Rührwerk zur Herstellung von Cremehonig, einige Abfüllgefäße, sowie feinste Siebe garantieren absolute hygienische Verarbeitungsmethoden. Ebenso auch der  Honig-Auftauschrank und ein neuer Gläserspüler der AAA Kategorie, also besonders energiesparsam, sind eine hervorragende Investition für unsere imkerliche  Zukunft. Sämtliche Geräte und Gegenstände sind hochwertige Edelstahlanfertigungen und entsprechen allen HACCP (Hygiene) Anforderungen.

 

Auch im Verkaufsraum tat sich so manches, hier wurden Holzmöbel und Holzregale gegen pflegeleichte und hygienisch saubere Edelstahlmöbel getauscht, wobei besonders die wunderbaren und sehr praktischen Arbeitsflächen hervorgehoben werden sollten. Unsere neuen Warenregale bestehen nunmehr aus 10 mm starken Glaselementen welche insgesamt 12 Meter lang sind und mittels LED Lichter wunderbar beleuchtet werden. Zwar sind diese LED Lichter keineswegs billig in der Anschaffung, man bedenke jedoch, diese wunderschöne Beleuchtung benötigt lediglich einen Bruchteil jener Energie von herkömmlichen Lampen, ist also ebenfalls eine durchaus sinnvolle Investition. Ein überaus angenehmer Nebeneffekt dabei ist natürlich auch, dass auf diese Weise unsere zahlreichen imkerlichen Produkte tatsächlich wahrsten Sinne des Wortes „ins rechte Licht“ gerückt werden.

 

Nicht nur der Verkaufsraum wurde völlig neu gestaltet, sondern auch das Destille-(Edelbrand)Lager, einschließlich der Edelbrennerei und Maischeaufbereitung. Im Destille-Lager wurden Gewölbe mit weit mehr als 100 Jahre alten gebrannten Ziegeln errichtet, ferner wurden sämtliche Plastikgebinde gegen Glas und E-Stahl Produkte ausgetauscht. Unsere Edelbrände ruhen nun ausschließlich in zahlreichen 20 Liter Glasballons und warten dort auf die Erfüllung ihrer Bestimmung.

 

Wie sehr richtig all diese Investitionen waren beweist die Tatsache, dass bei der unlängst erfolgten mehrstündigen Kontrolle seitens der AMA (Agrarmarkt Austria) uns Bestnoten bescherte und es dabei keinerlei Beanstandungen gab. Unsere Imkerei und Schmidataler Edelbrennerei besteht nun mittlerweile schon seit vielen Jahrzehnten, dennoch sind wir nach wie vor höchst engagiert, modern und hygienisch auf dem letzten Stand. 

 


Unsere neue Arbeitsbiene, eine Ape 50 Cross Country

Bilder zum vergrößern bitte anklicken

Kürzlich wurde der kleine rote Flitzer im Hollabrunner Autohaus Kainrath entdeckt, wurde auch sofort für unsere Zwecke für gut und brauchbar empfunden, unverzüglich erworben, von einem ganz hervorragendem Hollabrunner Grafiker noch mehr verschönt und für unsere Zwecke auch noch auffällig beschriftet. Mittlerweile arbeitet der Winzling schon fleißig und ist zudem bei jeder Ausfahrt ein Hingucker mit einem Werbeeffekt der Extraklasse.

Diese Ape 50 Cross County, wie der richtige Name lautet, ist ein italienisches Produkt der bekannten Fa. Piaggio, ist auf Vespa Basis aufgebaut und man staune ob der Tatsache, Ape ist italienisch und man bezeichnet damit eine "kleine fleißige Biene".

 

Natürlich wurde bei diesem Kauf auch dem Umweltschutzgedanken Rechnung getragen, dieses kleine Maschinchen benötigt pro 100 Kilometer Fahrt lediglich 2,5 Liter Treibstoff, zudem ist sie in der Erhaltung und Pflege überaus sparsam. Verwendet wird diese herzige Biene für die "kleinen Fahrten" zu unseren Bienenständen im Umkreis von etwa 10 Kilometern. Die relativ niedrige Ladefläche in der Größe von 1,25 x 1,25 m kann wunderbar und relativ einfach nicht nur mit Bienenvölkern, sondern auch mit Balken- und Rasenmäher, aber auch mit Motorsensen beladen werden. Insgesamt also ein Anschaffung die große Freude macht.

 


Drei Imkermeister!

 

Abermals darf ich den Freunden unseres Bienengartens etwas höchst Erfreuliches mitteilen: Unsere Familie dürfte Österreichweit die einzige Imkerfamilie sein aus welcher gleich drei geprüfte Imkermeister hervorgingen.

 

Kürzlich haben sowohl meine Tochter, Ing. Verena Hagelkruys, als deren Gatte, Ing. Thomas Hagelkruys, die sechsjährige Ausbildung zum geprüften Imkermeister nicht nur bestanden, sondern als einzige ihres gesamten Jahrgangs sogar mit Auszeichnung bestanden! Ich darf anmerken, beide arbeiten auch als Vollzeitbeschäftigte im Management eines der weltweit größten PC Konzerne, haben zwei sehr nette Kinder und betreuen zudem auch noch beachtlich große Bienenstände, sowie einigen Verkaufsstellen für imkerliche Produkte in diversen Einkaufszentren.

 

Die Verleihung des Meisterbriefes erfolgte in einen sehr feierlichen und würdigen Rahmen in der niederösterreichischen Imkerschule in Warth, die Übergabe erfolgte durch den NÖ Agrarlandesrat DI Stephan Pernkopf, LR a.D. Franz Blochberger, dem Direktor der Imkerschule DI Wolf Wallner, der NÖ Honigkönigin, sowie zahlreicher weiterer Ehren- und Festgäste. Auch unsere Familie war bei diesem doch denkwürdigem Ereignis gleich mit vier Generationen vertreten, darunter sogar drei Urlis. 

 

Imkern hat bei uns also Tradition und für imkerlichen Nachwuchs wurde bereits bestens gesorgt, nicht nur Tochter und Schwiegersohn sind imkerlich höchst erfolgreich unterwegs, auch unsere Enkelkinder können von den überaus fleißigen Sammlerinnen schon jetzt nicht genug bekommen. Wann immer ich mich aufmache um zu den Bienen zu gehen kommt auch schon unsere kleinste mit lediglich erst acht Jahren zu mir und fragt ganz aufgeregt, Opi, darf ich bitte bei den Bienen mithelfen? Zwar hat sie nach einigen erlangten Bienenstichen allergrößten Respekt vor diesen Tieren, dennoch steht sie ehrfurchtsvoll vor einem geöffneten Bienenvolk und staunt immer wieder über das rege Geschehen dieser zumindest 60.000 BewohnerInnen pro Volk.

 

Nicht nur freuen wir uns nun gemeinsam mit den neuen ImkermeisterIn, sondern wünschen wir doch den beiden jungen und tüchtigen Menschen auch weiterhin alles Gute, mögen sie den bisher eingeschlagenen Weg auch in Zukunft höchst erfolgreich beschreiten.

 


Natur im Garten, wir sind dabei

 

 Die wirklich sehr gute NÖ Aktion „Natur im Garten“ und dessen Motto: „Gesund halten, was uns gesund macht“ ist in aller Munde, laufend berichten die Printmedien, sowie der ORF in einer eigenen Sendung, welcher der beliebte Moderator Karl Ploberger gestaltet.

 

Wer als Garteninhaber beabsichtig hier mitzumachen und allenfalls eine Urkunde, sowie eine wunderschön gestaltete Hoftafel überreicht zu bekommen, muss sehr, sehr strenge Auflagen erfüllen. Als Kernkriterium gilt es keinerlei Pestizide zum Einsatz zu bringen, sowie keine Mineraldünger und Torf zur Bodenverbesserung zu verwenden.

 

Ferner gibt es das überaus wichtige Kriterium Naturgartenelemente zu erfüllen. Hier  gilt es eine  Wildstrauchhecke, Zulassen von Wildwuchs, Sonderstandorte (feucht und trocken), Blumen und blühende Stauden, Wiese, Wiesenelemente, ein wildes Eck und natürlich Laubbäume im Garten zu haben. Von all diesen Kriterien müssen zumindest fünf erfüllt werden, wir haben sie alle und ohne Ausnahme zu 100% erfüllt.

 

Die dritte Auflage bzw. Säule betrifft die Bewirtschaftung und Nutzgarten, auch hier müssen zumindest fünf Punkte erfüllt werden. Insbesonders sind dies Komposthaufen, Regenwassernutzung, Mulchen, Obstgarten und Beerensträucher, Nützlingsunterkünfte, Umweltfreundliche Materialwahl, Gemüsebeete & Kräuter, sowie Mischkultur, Fruchtfolge und Gründüngung. Auch von diesen acht Punkten erfüllten wir geradezu selbstverständlich sämtliche Anforderungen. 

 

Mit Freude dürfen wir nun sagen, von den insgesamt 35 möglichen Punkten konnten wir 100%, also alle 35 Punkte locker und leicht erfüllen.

 

Man sieht hier abermals in welchem Paradies unsere Bienen wohnen und woher unsere imkerlichen Produkte stammen.



Hoftafel, Natur im Garten 

 

Hier sieht man die wirklich sehr schön gelungene Hoftafel, „Natur im Garten“ gefertigt aus Email, etwas leicht gewölbt und zudem in sehr angenehmen Farben.

 

 Wir sind fest davon überzeugt, dass sich diese Tafel in Hinkunft beim Eingang zu unserem Bienengarten sehr gut machen wird.